Mentorate

ANIA CHUMACHENCO    Ziele eines Mentorats (PDF, 50 KB)

Parallel zu meiner diagnostischen Arbeit betreue ich schon seit mehreren Jahren einzelne Schüler und Schülerinnen mit besonderen Fähigkeiten als Mentorin. Ein Mentorat kann für Kinder mit hohen kognitiven Fähigkeiten während mehreren Jahren eine gute präventive Massnahme gegen chronische schulische Unterforderung darstellen.

Das Kind kommt zwei bis drei Stunden am Stück pro Woche zu mir in die Praxis und wir arbeiten an ausgedehnten Projekten, die das Kind selber wählt und es an seiner persönlichen Leistungsgrenze abholen und fordern sollen. Das Mentorat findet zur Schulzeit des Kindes statt, soll also einen Er-, nicht einen Zusatz darstellen. Das Kind braucht nicht mehr, sondern zum Teil andere schulische Aufgaben und Herausforderungen. In der Mentoratsarbeit ist mir die Verbindung zwischen „Denken – Wissen sammeln – eigene Gedanken in die Tat umsetzen“ sehr wichtig.