Das Kind braucht nicht mehr, sondern zum Teil andere schulische Aufgaben und Herausforderungen. In der Mentoratsarbeit ist mir die Verbindung zwischen „Denken – Wissen sammeln – eigene Gedanken in die Tat umsetzen“ sehr wichtig.

Z.B. lernte ein Mädchen nicht nur das Book of Kells kennen, das wir als Fac Simile in der Zentralbibliothek Zürich anschauen gingen, sondern es stellte zusammen mit mir nach alten Rezepten auf ähnliche Art und Weise Farben her wie damals die irischen Mönche. Mit diesen Farben gestaltete das Mädchen dann seine eigene Buchseite. Als besonders fruchtbar erlebe ich Mentorate dann, wenn sie in Kooperation mit der Klassenlehrperson stattfinden und das Kind zum Teil auch während der Schulstunden an seinen Mentoratsaufgaben arbeiten darf.